Was vor rund 30 Jahren als eigentlich eher kleine Idee begann, ist inzwischen für viele Internetnutzer nicht mehr wegzudenken: das kostenlose Usenet. Diese schnelle, digitale Form des Schwarzen Brettes ermöglicht es dem User, Beiträge blitzschnell in der ganzen Welt zu verbreiten. Doch Usenet ist nicht gleich Usenet – das kostenlose Usenet gibt es in unterschiedlichen Bandbreiten und mit unterschiedlichen Sprachen.
Doch das Usenet ist noch viel mehr als ein gewöhnliches schwarzes Brett. Vielmehr kann man es ebenso gut auch mit einer Tageszeitung vergleichen. Leser veröffentlichen einen Beitrag und andere Leser kommentieren diesen in Foren oder Newsgroups. Diese interaktive Kommunikation unter den verschiedensten Benutzern macht den einmaligen Charakter des Usenets aus. Die Funktionsweise des kostenlosen Usenet ist dabei sehr leicht und einfach: mit Hilfe eines Installationsprogramms kann der User einen sogenannten Newsreader auf seinem Rechner installieren, womit er immer auf dem laufenden Stand bleibt, da er neue Beiträge automatisch angezeigt bekommt.
Anwender, die sich nicht anmelden bzw. registrieren wollen, können sich unter Umständen per Email einen beschränkten Zugang anlegen, bei dem keine Angabe von privaten Daten nötig ist. Dieser Service bietet allerdings nicht die gesamte Bandbreite des Usenets. Die wichtigsten Themen, die das Usenet bietet, sind in sieben Hauptkategorien unterteilt und werden mit Shortwords gekennzeichnet. Durch leichte Menüs und insgesamt einer sehr benutzerfreundlichen Oberfläche steht das Usenet auch Internetanfänger zur Verfügung. So kommt es, dass sich auch viele ältere und internetferne Menschen an das Angebot des Usenets herantrauen, wodurch eine interessante, heterogene Gruppe entsteht, die abwechslungsreiche Themen und Diskussionen garantiert.
